Porsche Entwicklungszentrum Weissach

Weissach Aussenansicht
Weissach Innenansicht
Weissach Hebebuehne
Weissach Aussenansicht Weissach Innenansicht Weissach Hebebuehne
Projekt Beschreibung

7.500 Einwohner, jede Menge Natur und eines der modernsten Entwicklungszentren weltweit: willkommen in Weissach, der Geburtsstätte aller Porsche Modelle. Einem Ort, wo Ingenieursdenken und Herzblut schon immer ein und dasselbe waren. Wo Visionen entstehen und jedes Fahrzeug von Grund auf neu entwickelt wird. Von der Idee bis zum fertigen Entwurf. Vom ersten Handgriff bis zur letzten Testfahrt. Vom renntauglichen Sportwagen bis zum reinrassigen Rennfahrzeug.
Das 2013 neu erbaute Entwicklungszentrum Weissach vereint alle Komponenten der frühen Konzeptphase: Design-Studio, Konzeptbau, Windkanal und Prüfstände.
Das Design dieses Gebäudekomplexes ist geprägt von klaren Linien, einer dezenten Pfosten-Riegel-Fassade – gehalten in elegantem anthrazit (RAL 7021) – mit rießigen Fensterfronten. Diese modernen Räumlichkeiten dienen unter anderem zur Präsentation neuer Porsche Modellentwicklungen an die Vorstände.

Die Herausforderung für Brichta waren die großflächigen Fassaden- bzw. Glaselemente des Entwicklungszentrums. Um diese zu verschatten bzw. zu verdunkeln waren einige knifflige Einbausituationen zu bewältigen. Die größte Herausforderung waren dabei die Verdunkelungsanlagen mit ca. 38 m² Fläche vor den großen Toren der Präsentationshalle. Diese mussten in einem Stück entwickelt, hergestellt und montiert werden, da keine Aufteilung in kleinere Einzelanlagen möglich war, um die Einfahrtsöffnung bei geöffneter Verdunkelung vollständig frei zu haben.

Als Lösung wurden Sondergehäuse aus gekantetem Stahlblech mit geschweißten Versteifungen und Endlagern verbaut. Ein Spezial-Rohrmotor wurde verwendet, der das Gewicht der Stahlwelle mit 159 mm Durchmesser und des Behanges über das Endlager abstützen und zugleich beim Öffnen und Schließen der Verdunkelung drehen kann. Über Sonderbefestigung (Stahlrohre und eigens konstruierte Flanschteile) wurden die Verdunkelungen an die bauseitige Hallenkonstruktion montiert. Um die ganze Fläche abdecken zu können, wurden die Anlagen überlappend und teilweise übereinander eingebaut. Der Transport und die Montage erfolgten über Kettenzüge und mehrere Monteure gleichzeitig.

Projekt Details

Innenliegende Vollverdunkelungsanlagen ZIP-System mit Behangwelle in Sonderblechgehäuse mit Querschnitt 250 x 250 mm
höhenversetzt montiert. Maximalmaße B x H 5000 x 7650 mm.

Führungsschienen mit Breite 90 mm und nur 25 mm Tiefe zur Führung der mit Aussteifungsprofilen ausgestatteten Behänge.

Sonderkonsolen zur Befestigung der Anlagen an der Stahlfassade.

Bildquelle:
Brichta Bildarchiv, BA online