Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

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Projekt Beschreibung

Die Hochschule für Musik Dresden versteht sich als ein Ort zur Pflege der Musikkultur an dem Kunst, Wissenschaft und Lehre in Theorie und Praxis ineinander greifen. Tradition und Erneuerung, Kontinuität und Experiment stehen in
lebendigem Austausch. Freiräume für Experimente, neue Arbeitsweisen und künstlerische Forschung sind Bestandteil des Hochschulalltags.
Das geschichtsträchtige Domizil in Zentrumsnähe hat sie erst nach der Wende bezogen. 2008 wurde schließlich zur Schützengasse hin ein Erweiterungskomplex mit Unterrichtsräumen, Probebühne, Bibliothek und einem Konzertsaal für
450 Besucher eingeweiht, der mit seiner modernen Architektur einen Kontrapunkt zum Renaissancegebäude des ehemaligen Gymnasiums setzt.

Die spezielle Herausforderung
Um optimale Klangbedingungen im Konzertsaal für verschiedenste musikalische Veranstaltungen mit variierenden Besucherzahlen garantieren zu können, bedarf es einer Technik, die speziell und unkompliziert auf diese Bedingungen angepasst werden kann. Da sich bei veränderbaren Raumbedingungen die Nachhallzeit ändern kann, sollten Rollo-
Systeme mit schalloptimierten Stoffen eingesetzt werden. Hier können die Rollos in verschiedene Gruppen programmiert werden und bei Bedarf per Knopfdruck die gewünschten Elemente für den geforderten Einsatz nach unten fahren.

Das Lösungskonzept
17 Stück schräg, aus der vertikalen verlaufende ZIP-Anlagen, die einzeln angesteuert werden, damit diese ja nach Besucherzahl und Veranstaltung im Saal individuell abgefahren werden können, um optimale akustische Bedingungen zu erhalten. Die Anlagen sind mit einem speziellen akustisch wirksamen Behang ausgestattet und auf speziellen Abstandshaltern montiert, um den für den Behang berechneten und definierten Abstand von den Wandflächen zu erhalten. Zur optischen Einbindung in die spezielle Architektur des Saales sind die Anlagen teilweise zweifach geneigt montiert. Aufgrund der Deckenkonstruktion stehen die Führungsschienen teilweise geknickt zu den Behangwellen. Die Anlagenbreite wurde auf die zur Verfügung stehende Rollenbreite des Akustikbehanges ausgelegt, um nahtfreie Behänge zu ermöglichen. Dadurch sind die Anlagen optisch optimal in die Raumarchitektur eingebunden.

Projekt Details

Projekt Details
ZIP-Anlagen mit akustisch wirksamen Behang.
Führungsschienen über Abstandshalter auf definierten Abstand zu den Wandflächen montiert.
Wellentechnik teilweise in Deckenabkofferung oder sichtbar über Gehäuse an den Wandflächen montiert.
Die geneigte Einbausituation kann nur durch die ZIP-Technik erreicht werden.

Bildquelle: Hochschule für Musik
Carl Maria von Weber, Dresden