Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum Köln

DLR Bildwand 01 DLR Bildwand 02 DLR Aussenansicht DLR Bildwand 03
Projekt Beschreibung

Der Standort Köln des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums ist neben den Forschungs- und Zentraleinrichtungen auch Sitz des DLR-Vorstands und der Zentralverwaltung. Auf dem 1959 eröffneten, 55 Hektar großen Gelände des DLR erweitert der Neubau des „:enivhab Raumfahrtforschung“ das bestehende Institut auf dem DLR-Campus in Köln-Porz um einen einzigartigen Zusammenschluss verschiedener medizinischer Forschungsmodule. Diese und ein großzügiger Konferenzbereich bilden den weitgesteckten Rahmen für die Wissenschaftler.
In der modernen Großforschungsanlage :envihab („environment“ = Umwelt und „habitat“ = Le-bensraum), können auf 3.500 m2 die Wirkungen extremer Umweltbedingungen auf den Menschen und mögliche Gegenmaßnahmen erforscht werden. Die Anlagen des Instituts beinhalten zwei Kurzarm-Humanzentrifugen, Laboratorien, Ganzkörper-MRT/PET-Anlage, Schlaf-, Isolations- und Psychologielabore sowie mikro- und molekularbiologische Forschungsanlagen.

Um die Ergebnisse dieser Forschungsbereiche in Konferenzräumen und Hörsälen präsentieren zu können, deren Fensterfronten durch über 70 Brichta ZIP-Anlagen abzudunkeln sind, benötigte das DLR mehrere hochmoderne und großflächige elektrische Bildwand-Anlagen.

Die spezielle Herausforderung
Bildwände: Durch die Entscheidung die Anlagen mit einer Projektionsfläche von ca. 25 m2 unsichtbar in der Zwischendecke verschwinden zu lassen, kamen diverse Anforderungen an die Befestigung, Montage und spätere Zugänglichkeit der Bildwände für Wartungen. Auch die Steuerung und Bedienung der Systeme sollte per Funk oder Anbindung an die Gebäudeleittechnik erfolgen.

Das Lösungskonzept
Bildwände: Da die Kastensysteme von Brichta spezielle Profilkammern für flexible Nutensteine enthalten, konnten die Lichtbildwände mit Hilfe von Befestigungslaschen und speziellen Abhängevorrichtungen sehr stabil und tragfähig genau an die Deckenoberfläche angepasst werden, ohne die Stabilität und Statik der GK-Decke zu beeinflussen. Um eine optimierte Oberflächenansicht des Behanges zu erreichen, konnte durch die hier gewählte Bauart der Aluminiumgehäuse mit Querschnitt 200 x 200 mm eine größere Welle für ein besseres Wickelverhalten eingesetzt werden.

Projekt Details

Projekt Details
Bildwände:
Innenliegende stranggepresste Aluminium-Gehäuse mit verstärkten Sonderlagerteilen für einen sehr stabilen Kastenaufbau, um die durch den großen Montageabstand auftretenden Hebelkräfte, abzutragen. Gleichzeitig dient ein umlaufender Anschlusswinkel am Gehäuse für eine optisch sehr ansprechende Anbindung der GK-Decke an den Kasten. Durch die sehr flexible Abhängevorrichtung konnte die Deckenmontage trotz zahlreich verlaufender Elektro- und Lüftungsrohre aus dem Bestand einfach umgesetzt werden.

Bildquelle: Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum, Köln